Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Bitte gib die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.
Mit dem Klick auf "Senden" oder "Speichern" willige ich in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten gemäß den Hinweisen in der Datenschutzerklärung von SCOOTER CENTER GmbH ein.

 
 
Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.

Vespa (Piaggio) Vespa 90 Super Sprint (V9SS1T, SS90)

Vespa (Piaggio) Vespa 90 Super Sprint (V9SS1T, SS90)
Fahrzeug (allgemein)
Bezeichnung: Vespa 90 Super Sprint (V9SS1T, SS90)
VIN: V9SS1T
Fahrzeug Bereifung
Reifen vorne: 3.00 - 10
Reifen hinten: 3.00 - 10
Fahrzeug Motor
Vergaser: Dell'Orto SHB 16/16
Vespa 90 Super Sprint 1965 erscheint die Vespa Super Sprint. Dass der Name Programm ist... mehr

Beschreibung


Vespa 90 Super Sprint

1965 erscheint die Vespa Super Sprint. Dass der Name Programm ist beweist nicht nur das extrem sportliche Erscheinungsbild, sondern auch der weiterentwickelte Motor der Vespa V50/90. So gewinnt die Vespa Super Sprint das erste Italien-Rundrennen und einige andere Wettfahrten.

Neu ist das Viergangetriebe. Beatmetet wird der Motor von einem 16/16 Dell´Orto Vergaser. Ein guter Teil der gesteigerten Leistung geht auf das Konto des Auspuffs, der speziell für diese Fahrzeuge entwickelt wurde. „Der Auspuff aus verchromtem Stahl entwickelt”, laut Vespa Tecnica Band 3, „ein charakteristisches metallisches und typisch sportliches Geräusch und gibt diesem Fahrzeug durch sein Aussehen einen sportlicheren Aspekt.” Neben dem Auspuff sind an der Vespa Super Sprint zahlreiche weitere Teile verbaut worden, die sich nur an diesen Fahrzeugen finden. Glücklicherweise können diese aber auch leicht an anderen Smallframe Rollern verbaut werden. So ist der Lenker, mit weißem, bis 100 km/h reichendem Tacho, vielleicht der Vorgänger sämtlicher Dropbars. Er ist wesentlich schmaler und leicht geneigt. Die Sitzbank der Super Sprint wird nicht nach vorne, sondern nach hinten aufgeklappt. Insgesamt fällt sie wesentlich kleiner und schmaler aus und betont so die sportliche Silhouette des Fahrzeugs. Charakteristisch ist des weiteren der Tank zwischen Beinschild und Sitzbank. Bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich als Gepäckfach. Ein Teil, von dem es vor über 10 Jahren schon die ersten Repros -noch aus GFK- gab. Das kleine Kissen dient nicht nur der verschärften Optik sondern auch zum bequemen Niederliegen in aerodynamische Position, um die 85 km/h erreichen zu können. An beiden Seiten des Gepäckfachkastens sind zwei Aufkleber mit der Aufschrift „90 Super Sprint” angebracht. Unter diesem Dummy Tank befindet sich ein Ersatzrad. Das steht – wie bei den Rekordfahrzeugen des vergangenen Jahrzehnts – quer zur Fahrtrichtung. Um einen kompakteren Eindruck zu erzielen sind zwei Radkappen, in Fahrzeug Farbe lackiert, montiert. Bei der ersten Baureihe wird das Ersatzrad mit einer Klaue in der Mitte des Durchstiegs befestigt. Der vordere Kotflügel ist schnittiger und sorgt schon im Stand für eine rasante Optik. Das komplette Beinschild ist schmaler und verjüngt sich nach oben hin. So werden optimale optische cW-Werte erreicht. Dazu passend ist das Trittbrett schmaler und mit einem schmaleren Hauptständer versehen.

Die Super Sprints gehören zu den auffälligsten Vespas und erfreuen sich seit Jahrzehnten einer unglaublichen Popularität. Die hohe Nachfrage hat leider auch deftige Preise nach sich gezogen, so gehören die Super Sprints zu den teuersten Vespas der Sechziger Jahre. Ironischerweise waren sie trotzdem einer der größten Flops der Vespa-Modellpolitik. So ist in Italien nur das Modell SS 90 in einer Auflage von ca. 5300 Stück gebaut worden. Für die Exportmärkte sind zusätzlich ca. 2500 SS 50 gebaut worden. Die Kombination aus kleiner Stückzahl, vielen speziellen Teilen macht die Super Sprint sehr gesucht. Zudem wurden die Kisten aufgrund ihres exzellenten Handlings gerne für Rennzwecke eingesetzt und dort alles andere als geschont.

Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass es die SS Teile immer wieder mal als Reproduktionen aufgelegt wurden. Kamen die Teile vor zehn Jahren überwiegend aus GFK gefertigt aus England, kommen heute viele Teile in Blech gefertigt aus Fernost. Durch die gute Verfügbarkeit der Teile ist es jetzt recht einfach möglich, eine Replika des begehrten Sportmodells auf die Beine zu stellen. In Zusammenarbeit mit der Firma Blechwerk haben wir eine schrottreife 50iger umgebaut, um die Qualität der Teile zu testen und auf Probleme beim Umbau hinweisen zu können.

Rahmennummern nach Baujahren:
1965: V9SS1T 1001-2262
1966: V9SS1T 2263-4876
1967: V9SS1T 4877-5026
1968: V9SS1T 5027-5401
1969: V9SS1T 5402-5678
1970: V9SS1T 5679-6138
1971: V9SS1T 6139-6309

Originallack (MaxMeyer)

Karosserie:
Biancospino
PIA715 (1.298.1715)
Biancospino 715
Rosso
PIA847 (1.298.5847)
Rosso 847
ab 1966:
Rosso
PIA850 (1.298.5850)
Rosso Monza 850
Blu Pavone
PIA220 (1.298.7220)
Blu Pavone 220
ab 1968:
Rosso
PIA802 (1.298.5802)
Rosso 802
Grundierung:
Nocciola
PIA3000M
MaxMeyer 3000M
später:
Grigio (Antiruggine)
PIA8012M (8012M)
MaxMeyer 8012M
Anbauteile:
Alluminio
PIA983 (1.268.0983)
Alluminio 983
Toolbox, Ersatzradkappe/-schiene:
Biancospino
PIA715 (1.298.1715)
Biancospino 715
Rosso
PIA847 (1.298.5847)
Rosso 847
ab 1966:
Rosso
PIA850 (1.298.5850)
Rosso Monza 850
Blu Pavone
PIA220 (1.298.7220)
Blu Pavone 220
ab 1968:
Rosso
PIA802 (1.298.5802)
Rosso 802
 
Zuletzt angesehen