Made in GermanyQUALITÄT³
'Kingwelle' Kurbelwellen gehören zu den allerbesten am Markt verfügbaren Kurbelwellen. Stück für Stück mit absoluter Präzision auf einem High End Maschinenpark von den rennsportbegeisterten Cramer Brüdern gefertigt. Die extrem leistungsstarken Motoren, wie sie von den beiden persönlich bei Vespa Beschleunigungsrennen eingesetzt werden, erfordern bei Hinterradleistungen oberhalb von 70PS absolutes Topmaterial. Als oberste Maxime wird von ihnen nur das verkauft, was ihren eigenen extrem hohen Ansprüchen gerecht wird. So ist das beste den beiden gerade gut genug. Das gibt einem die beruhigende Sicherheit, mit einer Kingwelle immer auf der sicheren Seite zu sein und stets 150-prozentige Qualität zu erhalten.
Professionelle Rennsportkurbelwelle
Gefertigt in Deutschland aus hochfestem plus vergütetem Material
Für Vespa PX125/150 und PX200
Verfügbar mit 60 mm, 62 mm oder 62 mm Hub
Verfügbar mit Pleuellängen
110 mm (Quattrini M1X, Malossi MHR177/187, BGM177)
116 mm (Malossi Sport/MHR210/221)
128 mm (Quattrini M244)
Maximale Verdrehsicherheit
Feingewinde M12x1mm
Extra große Kurbelwangen (Kurbelgehäuse muss beidseitig auf Ø100mm ausgespindelt werden)
WELCHER HUB?
Die Kingwelle sind in den Hubvarianten 60,62 und 62 mm Hub verfügbar.
Je größer der Hub, desto größer wird der erreichbare Hubraum.
So wird aus einem Quattrini 244 durch eine Kurbelwelle mit 65 mm Hub ein Zylinder mit 265ccm.
GLOCKE ODER VOLLWANGE?
GLOCKENWELLE
Glockenwellen sind ideal für Motorgehäuse, die eine limitierte Einlassfläche zur Verfügung haben (Serienmotorgehäuse). Hier bieten die Glockenwelle durch ihre Bauform einen stark vergrößerten Zeitquerschnitt am Einlass und ermöglichen auch hier sehr hohe Leistungsausbeute. Durch die Bauform sind sie leichter (300gr.) als die Vollwangen und auch günstiger, da sie keine teuren Wolfram Gewichte für eine perfekte Wuchtung benötigen.
VOLLWANGE
Für Motoren auf Basis eines Malossi Motorgehäuses (oder einem vergleichbaren Motorgehäuse, bei welchem der Einlass VOR der Kurbelwelle sitzt) sind die Vollwangenkurbelwellen eine sehr gute Wahl. Hier wird durch die erhöhte Vorverdichtung die Zylinderaufladung auch ohne Auspuffunterstützung bereits gut unterstützt. Gerade bei Verwendung von sogenannten Box-Auspuffanlagen lassen sich so Motorkonzepte mit enorm hohen und frühen Drehmoment realisieren. Aber auch bei voll aufgebauten High End Motoren bieten die Kingwelle Vollwangenwellen durch ihr höheres Gewicht (+300gr.) eine perfekte mechanische Basis. Die Balance zwischen Kolbengewicht und Kurbelwellengewicht wird deutlich verbessert. Durch die höhere Vorverdichtung ergibt sich zudem selbst mit einer starken Resonanzauspuffanlage (POSCH Racing Resi) ebenfalls ein sehr schöner linearer Leistungsverlauf bereits im unteren Drehzahlbereich.
Konventionelle Hersteller fertigen den Hubzapfen auf die Breite, welche die Kurbelwelle final haben soll. An die Enden werden Fasen angedreht, um das einpressen zu erleichtern. Diese Breite der Fase fehlt dann aber in der Gesamtbreite der zur Verfügung stehenden Pressfläche. Kingwelle Kurbelwellen erhalten daher einen Hubzapfen, welcher breiter ist als die Kurbelwelle schlussendlich sein soll. Auch hier werden Fasen zum Einpressen des Zapfens angebracht. Nach dem Zusammenpressen der Welle steht der Hubzapfen aber an beiden Seiten über, somit auch die Fase des Zapfens. In einem speziellen Prozess wird nun der in der Welle montierte, überstehende (gehärtete!) Hubzapfen auf das Maß der Kurbelwelle herunter geschliffen. Mit diesem großen Aufwand erreicht Kingwelle die maximal mögliche Pressfläche des Hubzapfens. Zusammen mit dem oben erwähnten außergewöhnlichen Kurbelwellengrundmaterial kann Kingwelle zusätzlich ein enges Pressmaß des Zapfens realisieren. Damit wird die Verdrehsicherheit der Kurbelwangen zueinander (DER Schwachpunkt konventioneller Vespakurbelwellen) extrem erhöht.
Alleine damit sind die Kingwelle Kurbelwellen bereits deutlich allen anderen Konzepten überlegen.
Durch das sehr gute Basismaterial wurde zudem ein weiterer Schwachpunkt der konventionellen Vespa Kurbelwellen eliminiert; die Kurbelwellenstümpfe. Der kupplungsseitige Kurbelwellenstumpf ist bei Piaggio (und allen anderen 'normalen' Kurbelwellen) ab Werk mit einer sehr tiefen, halbmondförmige Ausfräsung versehen. Dies macht ihn auf starken Motoren anfällig. Die Lösung von Kingwelle ist eine flache lange Passfeder. Dadurch ist der sowieso bereits sehr massive Kurbelwellenstumpf deutlich im Vorteil gegenüber allen konventionellen Kurbelwellen.
GEWINDE
Ein weiterer massiver Pluspunkt ist die Verwendung eines Feingewindes (M12x1.00).
Der Verbund von gutem Material und der daraus resultierenden Möglichkeit ein Feingewinde zu verwenden erhöhen die Anpresskraft somit gleich doppelt:
das Feingewinde hat bei gleichem Anzugsmoment eine deutlich höhere Anpresskraft und Selbsthemmung
dank des hervorragenden Kurbelwellenmaterials und der anschließenden Wärmebehandlung ist, trotz Feingewinde, ein höheres Anzugsmoment als von Piaggio vorgegeben möglich (Empfehlung Kingwelle 60-80Nm)
Damit sitzen Kupplung und Polrad deutlich fester als mit den konventionellen Gewinden, die Piaggio vorgesehen hat (M12x1.50 bzw. M12x1.25).
FASE/U-SCHEIBE KUPPLUNG
Um die Belastbarkeit des Kurbelwellenstumpfes auf der Kupplungsseite weiter zu erhöhen, wird bei der Kingwelle ein größerer Radius (3 mm) am Übergang vom Stumpf zu Lagersitz verwendet. Daher wird hier eine spezielle Unterlegscheibe zwischen Kurbelwelle/Kurbelwellenlager und Kupplung benötigt. Auch diese wird von Kingwelle selbst hergestellt und bietet einen weiteren Vorteil, der nicht zu vernachlässigen ist. Originale Unterlegscheiben können brechen, insbesondere die originalen Piaggioscheiben mit Verzahnung für die Modelle mit Ölpumpe sind dafür berüchtigt. Die Unterlegscheibe von Kingwelle ist aus 100CR6 gefertigt und auf HRC55 vergütet. Damit ist sie perfekt für ihren Einsatzzweck, die Kurbelwelle unter leichter Vorspannung im Lager zu halten, geeignet (es gibt keinen bekannten Fall, in dem eine solche Unterlegscheibe von Kingwelle je gebrochen ist).
PLEUEL
Kingwelle verwendet ausschließlich qualitativ hochwertige Pleuel. Dabei ist es abhängig vom gewünschten Pleuelmaß, von welchem Hersteller diese verfügbar sind. Ausschlaggebend ist für Kingwelle lediglich, dass sie den enorm hohen Belastungen heutiger Motorenkonzepte gewachsen sind. Dies wird von ihnen selbst vorab getestet und nur 100-prozentiges Topmaterial ausgesucht und verwendet. Wer sich eine Kingwelle näher anschaut, wird zudem feststellen, dass dort deutlich dickere Anlaufscheiben am unteren Pleuellager als üblich verwendet werden. Dies ist aufgrund eines konstruktiven Kniffs möglich und verbessert die Haltbarkeit der Lagerung deutlich. Kingwelle verwendet längere Pleuel als üblich. Dadurch verbessert sich das Pleuelstangenverhältnis (Verhältnis Hub zu Pleuellänge) sowie das Vorverdichtungsverhältnis. Durch das längere Pleuel können vor allem die Steuerwinkel trotz Huberhöhung im vernünftigen Rahmen gehalten werden, ohne dass man dazu den Zylinder unten am Zylinderfuß abdrehen müsste.
FAZIT
Aus allen konstruktiven Verbesserungen entstand eine der leistungsfähigsten Kurbelwellen für PX-Motoren. Zu guter Letzt weist die Kingwelle durch ihre präzise Montage und Ausrichtung eine große Laufruhe aus. Die Wellen werden aufwendig händisch auf ca. 1/100 mm Rundlauf ausgerichtet. Damit erreichen sie eine traumhafte Laufruhe und ermöglichen es, die volle Motorleistung zu erreichen und diese auf die Straße zu übertragen.
BITTE BEACHTEN
Viele Motorenkonzepte erreichen auch im Vespa PX Bereich Drehzahlen von immer öfters über 10000U/Min bis teils 13000U/min. Daher ist die auf der Kurbelwelle sitzende Kupplung und auch das Schwungrad zu wuchten. Dieser Punkt wird häufig nicht ausreichend beachtet und kann zu schweren Schäden führen.
Der Hub sowie das längere Pleuel müssen durch entsprechende Spacer am Zylinderkopf oder Zylinderfuß ausgeglichen werden. So werden zudem die ideal zum Motorkonzept passenden Steuerwinkel des Zylinders gesetzt.
ACHTUNG
Es handelt sich hierbei um ein Tuningprodukt! Die Haltbarkeit des Motors wird dadurch stark beeinflusst, die Risiken können nicht abgeschätzt werden. Sachschäden und Schäden an Leib und Leben sowie Schäden an Dritten sind zu befürchten. Der Einbau und Betrieb eines getunten Motors sind alleinig vom Käufer der Tuningprodukte in vollem Umfang rechtlich zu verantworten!