EUROPEAN SCOOTER TROPHY 2026 - 4. Meisterschaftslauf in Cheb (Tschechien)

Nach drei absolvierten Rennwochenenden zeichnen sich in einigen Meisterschaftsklassen bereits erste Favoriten für den Titel ab. Einige Fahrer konnten sich ein kleines Polster erarbeiten und haben beste Chancen, sich am Saisonende die Meisterschaftskrone aufzusetzen. Gleichzeitig sind zahlreiche Klassen weiterhin hart umkämpft, sodass jeder einzelne Punkt im Kampf um den Titel von entscheidender Bedeutung ist. Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Rennwochenende in Tschechien. Erneut durfte sich die European Scooter Trophy über mehr als 100 Starter in den insgesamt neun Klassen freuen – ein weiterer Beleg für die anhaltend positive Entwicklung der Meisterschaft und den stetig wachsenden Zuspruch aus ganz Europa. Doch Cheb wäre nicht Cheb, wenn das Wetter nicht ebenfalls eine Hauptrolle spielen würde. Bereits am Samstag sorgten wechselhafte Bedingungen mit immer wieder einsetzendem Regen für einen echten Wetterkrimi. Trockene Ideallinien wechselten sich mit nassen Streckenabschnitten ab und stellten Fahrer wie Teams permanent vor die Frage nach der richtigen Reifenwahl und dem passenden Setup. Konstanz, Gefühl und die richtigen Entscheidungen waren an diesem Wochenende mindestens genauso wichtig wie pure Geschwindigkeit.

Trotz der schwierigen Bedingungen boten alle Klassen spannenden Motorsport, enge Zweikämpfe und zahlreiche Positionswechsel. Welche Fahrer wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln konnten und wer im Titelkampf ein deutliches Ausrufezeichen setzte, zeigt der Blick auf die einzelnen Klassen.

 

Klasse 1 – Rookies by Scooter Attack

Döll dominiert zunächst – Wolke schlägt eindrucksvoll zurück

Den Auftakt in das Rennwochenende machten traditionell die Rookies – und bereits hier wurde deutlich, dass die Zuschauer in Cheb Motorsport auf höchstem Niveau erwarten durften. Während sich einige Fahrer bereits berechtigte Hoffnungen auf den Tagessieg machten, kämpften andere darum, im Meisterschaftskampf den Anschluss nicht zu verlieren. Gerade in der Nachwuchsklasse zählt jeder Punkt, denn vor dem Saisonfinale in Frankreich ist die Meisterschaft noch längst nicht entschieden.

Schon im Qualifying setzte Maximilian Döll ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einer souveränen Bestzeit distanzierte er die Konkurrenz und unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Tagessieg. Hinter ihm sortierte sich das Feld mit Norbert Horváth und Tim Zimmermann, die ebenfalls einen starken Eindruck hinterließen und sich gute Chancen auf ein Podium ausrechnen durften.

Auch beim Start zum ersten Lauf ließ Döll keine Zweifel aufkommen. Perfekt von der Linie weggekommen setzte er sich sofort an die Spitze und bestimmte vom ersten Meter an das Tempo. Runde für Runde baute er seinen Vorsprung weiter aus und kontrollierte das Rennen souverän. Zwar konnte Norbert Horváth den Anschluss zunächst halten, doch der Rückstand wuchs kontinuierlich an. Am Ende fehlten ihm rund zehn Sekunden auf den Sieger. Tim Zimmermann komplettierte mit einem fehlerfreien Rennen das Podium auf Rang drei.

Die spannendsten Szenen spielten sich allerdings nicht im direkten Kampf um die Führung ab, sondern im dichten Überrundungsverkehr. Immer wieder mussten sich Döll und Horváth ihren Weg durch größere Fahrergruppen bahnen. Gerade auf dem engen Kurs in Cheb bedeutete jede Überrundung höchste Konzentration, denn bereits kleinste Missverständnisse hätten das Rennen jederzeit beenden können. Entsprechend häufig war die blaue Flagge im Einsatz und stellte Fahrer wie Sportwarte gleichermaßen vor Herausforderungen.

Für Tim Wolke, der ebenfalls zu den aussichtsreichen Fahrern zählte, nahm das Rennen dagegen ein bitteres Ende. Ein technischer Defekt zwang ihn frühzeitig zur Aufgabe. Damit verlor er wichtige Punkte im Meisterschaftskampf und musste den Blick bereits auf den zweiten Lauf richten.

Während Döll den ersten Lauf souverän für sich entschied, versprach das zweite Rennen deutlich mehr Spannung. Tim Wolke hatte den Ausfall schnell abgehakt und zeigte bereits beim Start, dass er dieses Mal unbedingt um den Sieg kämpfen wollte.

Erneut erwischte Maximilian Döll den besseren Start und übernahm zunächst die Führung. Doch diesmal ließ ihn Wolke zu keinem Zeitpunkt entkommen. Runde für Runde klebte er am Hinterrad des Spitzenreiters und setzte ihn permanent unter Druck. Immer wieder zeigte Wolke sein Vorderrad, suchte verschiedene Linien und zwang Döll dazu, jede Kurve perfekt zu treffen.

Während sich hinter dem Spitzenduo Norbert Horváth erneut auf dem dritten Platz etablierte, entwickelte sich an der Spitze eines der spannendsten Duelle des gesamten Wochenendes. Beide Fahrer schenkten sich keinen Zentimeter Asphalt. Jeder Angriff wurde gekontert, jede kleine Lücke sofort genutzt.

In den Schlussrunden fiel schließlich die Entscheidung. Tim Wolke fand den entscheidenden Weg vorbei und übernahm die Führung. Döll versuchte unmittelbar zu kontern, doch Wolke blieb fehlerfrei, verteidigte seine Position souverän und konnte seinen Vorsprung bis zur Zielflagge sogar noch leicht ausbauen. Damit revanchierte er sich eindrucksvoll für seinen technischen Ausfall im ersten Rennen und feierte einen viel umjubelten Laufsieg.

Für den Meisterschaftskampf brachte das Wochenende ebenfalls Bewegung. Besonders bitter verlief Cheb für Noah Siemer. Einer der Titelanwärter stürzte im zweiten Lauf direkt vor Start und Ziel und verlor dadurch wertvolle Meisterschaftspunkte. Auch Tim Zimmermann konnte an diesem Wochenende nicht die erhoffte Punkteausbeute einfahren. Dadurch bleibt die Meisterschaft vor dem Saisonfinale in Frankreich weiterhin völlig offen.

Mit zwei völlig unterschiedlichen Rennen bot die Rookie Klasse beste Werbung für den Nachwuchssport der European Scooter Trophy. Während Maximilian Döll den ersten Lauf souverän dominierte, entwickelte sich der zweite Lauf zu einem packenden Zweikampf mit Tim Wolke. Technische Defekte, Stürze und spannende Positionskämpfe sorgten dafür, dass die Zuschauer bis zur letzten Runde bestens unterhalten wurden.

Dank seiner konstant starken Leistungen über beide Läufe durfte sich Maximilian Döll schließlich über den verdienten Tagessieg freuen. Norbert Horváth überzeugte ebenfalls mit zwei konstanten Rennen und belegte Rang zwei der Tageswertung, während Tim Zimmermann mit Platz drei wichtige Punkte für die Meisterschaft mit nach Hause nahm.

Tageswertung

1. Maximilian Döll – 45 Punkte

2. Norbert Horváth – 36 Punkte

3. Tim Zimmermann – 29 Punkte

 

Klasse 2 – Supersport

Technikdrama sorgt für Wendung im Kampf um den Tagessieg

Die Supersport Klasse versprach bereits vor dem ersten Start eines der spannendsten Rennen des Wochenendes. Im Mittelpunkt standen Marc Brüggeshemke und Alex Herrmann, die bereits im Qualifying das Tempo vorgaben und ihre Ambitionen auf den Tagessieg eindrucksvoll unter Beweis stellten. Doch Cheb wäre nicht Cheb, wenn am Ende alles nach Plan verlaufen würde.

Den besseren Start erwischte zunächst Marc Brüggeshemke, der das Feld in den ersten Kurven anführte. Lange durfte er sich über die Spitzenposition allerdings nicht freuen. Bereits in der zweiten Runde setzte Alex Herrmann zum Angriff an, übernahm die Führung und bestimmte fortan das Tempo.

Hinter dem Spitzenduo entwickelte sich zunächst ein enger Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Andras Herkli und Tammo Schoon schienen zunächst die aussichtsreichsten Kandidaten auf Rang drei zu sein. Doch während Herkli das hohe Tempo der Spitze nicht dauerhaft mitgehen konnte, beendete ein früher Sturz die Hoffnungen von Schoon auf ein Spitzenresultat im ersten Lauf.

Davon profitierte Marcel Triebs, der sich gemeinsam mit dem tschechischen Gaststarter Ondrej Honzak nach vorne arbeitete. Honzak zeigte dabei eindrucksvoll, warum er zu den schnellsten Fahrern des Wochenendes gehörte. Zunächst setzte er sich gegen Triebs durch und schloss anschließend zu Brüggeshemke auf. Mit einem mutigen Bremsmanöver auf der Start Ziel Geraden übernahm er die Position. Brüggeshemke konnte den Angriff zunächst noch einmal kontern, musste den Tschechen schließlich jedoch ziehen lassen.

Kaum hatte sich Honzak nach vorne gearbeitet, wurde das Rennen jäh unterbrochen. Nach einem Sturz von Alex Herrmann und Markus Dürr entschied sich die Rennleitung aus Sicherheitsgründen zum Rennabbruch. Herrmann musste zunächst medizinisch versorgt werden, konnte das Fahrerlager später jedoch glücklicherweise wieder auf eigenen Beinen verlassen.

Nach dem Restart übernahm Honzak sofort die Führung und setzte sich souverän an die Spitze. Dahinter entwickelte sich ein intensiver Zweikampf zwischen Brüggeshemke und Triebs um Rang zwei. Brüggeshemke behielt zunächst die Oberhand und sicherte sich den zweiten Platz.

Zum zweiten Lauf konnte Herrmann nach seinem Sturz nicht mehr antreten. Brüggeshemke nutzte die Gelegenheit und setzte sich früh deutlich vom Feld ab. Hinter ihm etablierten sich Tammo Schoon und Marcel Triebs, ohne zunächst entscheidend Druck auf den Führenden ausüben zu können.

Doch zwei Runden vor Rennende nahm das Rennen eine dramatische Wendung. Brüggeshemke musste sein Fahrzeug mit einem technischen Defekt abstellen und den sicher geglaubten Sieg aufgeben. Ein bitterer Rückschlag, denn gleichzeitig verlor er wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Auch Marcel Triebs blieb nicht von Problemen verschont. Nach einem Sturz konnte er das Rennen zwar fortsetzen, verlor jedoch wertvolle Sekunden. Davon profitierte Tammo Schoon, der die Führung übernahm und den Sieg sicher ins Ziel brachte. Triebs rettete sich trotz seines Ausrutschers noch auf Rang zwei, während Andras Herkli das Podium komplettierte.

Die Tageswertung fiel dadurch denkbar eng aus. Dank zweier konstant starker Rennen sicherte sich Marcel Triebs den Gesamtsieg vor Tammo Schoon, während Marc Brüggeshemke trotz seines technischen Defekts noch den dritten Gesamtrang behauptete.

Tageswertung

1. Marcel Triebs – 40 Punkte

2. Tammo Schoon – 35 Punkte

3. Marc Brüggeshemke – 33 Punkte

 

Klasse 3 – Expert by Scooter Attack

Regen, Technikdrama und packende Zweikämpfe – Lequeux belohnt sich mit dem Tagessieg

Kaum eine Klasse spiegelte das Rennwochenende in Cheb so eindrucksvoll wider wie die Expert Klasse. Drei völlig unterschiedliche Rennen, wechselnde Wetterbedingungen, technische Defekte und packende Positionskämpfe sorgten dafür, dass bis zum Schluss niemand eine sichere Prognose für die Tageswertung wagen konnte.

Bereits der erste Lauf stellte Fahrer und Teams vor eine außergewöhnliche Herausforderung. Kurz vor dem Start verdichteten sich die Regenwolken über der Kartarena. Fast das gesamte Fahrerfeld stand zunächst auf Slicks in der Startaufstellung, ehe sich die Wetterlage innerhalb weniger Minuten grundlegend änderte. Die Rennleitung reagierte umsichtig und verschob den Start, damit die Teams noch auf Regenreifen wechseln konnten.

Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als goldrichtig erwies.

Denn obwohl nahezu alle Fahrer rechtzeitig umrüsteten, entwickelte sich Cheb zu einer echten Rutschpartie. Der ohnehin anspruchsvolle Asphalt wurde spiegelglatt und machte jede Beschleunigungs- und Bremsphase zum Balanceakt.

Besonders unglücklich verlief das Rennen für Andreas Lukas, der mehrfach Bekanntschaft mit dem Asphalt machte und wohl die meisten Stürze des gesamten Wochenendes hinnehmen musste. Doch auch die übrigen Fahrer mussten jede Runde mit höchster Konzentration absolvieren. Fehler wurden auf der nassen Strecke sofort bestraft.

Mit zunehmender Renndistanz trocknete die Ideallinie langsam ab und die Rundenzeiten wurden kontinuierlich schneller. Das Rennen wandelte sich von einer reinen Überlebensfahrt zu einem echten Sprintrennen.

Am besten kam Yannick Ong mit diesen schwierigen Bedingungen zurecht. Mit einer fehlerfreien Vorstellung sicherte er sich den Sieg vor Noah Lequeux und Dustin Schnelle.

Der zweite Lauf am Sonntag fand dagegen unter deutlich besseren Bedingungen statt. Bereits im Qualifying setzte Michael Kaufmann mit einer beeindruckenden Bestzeit ein klares Ausrufezeichen und unterstrich seine Favoritenrolle.

Beim Start bestätigte Kaufmann diesen Eindruck eindrucksvoll. Vom ersten Meter an bestimmte er das Tempo und setzte sich früh vom Feld ab. Alles deutete darauf hin, dass ihm weder der Laufsieg noch die Führung in der Tageswertung noch zu nehmen sein würden.

Doch Motorsport bleibt unberechenbar.

Mitten im Rennen zwang ein technischer Defekt Kaufmann dazu, sein Fahrzeug abzustellen. Der sicher geglaubte Sieg war innerhalb weniger Sekunden verloren. Gleichzeitig öffnete sich die Tür für die Konkurrenz.

Von dieser Situation profitierte Noah Lequeux, der das Rennen kontrolliert zu Ende brachte und damit wichtige Punkte für die Tageswertung sammelte. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die weiteren Platzierungen. Henning Gras behauptete sich zunächst gegen Attila Gaspar, der mit zunehmender Renndistanz immer stärker wurde und mehrfach Druck auf den späteren Drittplatzierten ausübte.

Vor dem dritten und letzten Lauf war die Tageswertung damit vollkommen offen. Mehrere Fahrer hatten noch realistische Chancen auf den Gesamtsieg, sodass jeder Punkt entscheidend werden konnte.

Erneut erwischte Michael Kaufmann den perfekten Start und setzte sich sofort an die Spitze des Feldes. Wieder schien alles auf einen ungefährdeten Sieg hinauszulaufen.

Doch erneut schlug das technische Pech zu.

Noch während des Rennens musste Kaufmann sein Fahrzeug mit einem Defekt abstellen und seine Hoffnungen auf den Tagessieg endgültig begraben.

An der Spitze übernahm nun Noah Lequeux die Führung und ließ sich diese bis zur Zielflagge nicht mehr nehmen.

Hinter ihm entwickelte sich zunächst ein packender Dreikampf zwischen Dustin Schnelle, Henning Gras und Attila Gaspar. Über mehrere Runden trennten die drei Fahrer lediglich wenige Zehntelsekunden. Jeder Fehler hätte unmittelbar über Sieg oder Niederlage im Kampf um das Podium entscheiden können.

Doch auch hier griff die Technik ins Geschehen ein. Attila Gaspar musste sein Fahrzeug mit einem technischen Defekt abstellen und schied vorzeitig aus.

Damit wurde aus dem Dreikampf ein leidenschaftliches Duell zwischen Dustin Schnelle und Henning Gras. Besonders nach den langen Geraden setzte Gras immer wieder zu Angriffen an und suchte seinen Vorteil auf der Bremse. Schnelle verteidigte seine Position jedoch mit großer Übersicht, schloss konsequent jede Lücke und ließ seinem Konkurrenten bis zur Zielflagge keine entscheidende Möglichkeit zum Überholen.

Mit dem Sieg im dritten Lauf machte Noah Lequeux schließlich den verdienten Tagessieg perfekt. Der Franzose überzeugte vor allem durch seine beeindruckende Konstanz über alle drei Rennen hinweg. Während andere Fahrer durch Stürze oder technische Defekte zurückgeworfen wurden, sammelte Lequeux kontinuierlich wichtige Punkte und belohnte sich damit für ein nahezu perfektes Rennwochenende.

Auch Dustin Schnelle zeigte eine starke Leistung und sicherte sich mit seinem beherzten Kampf im letzten Lauf den zweiten Platz der Tageswertung. Rang drei ging an Yannick Ong, dessen souveräner Sieg im schwierigen Regenrennen am Samstag letztlich den Ausschlag für den Platz auf dem Gesamtpodium gab.

Die Expert Klasse zeigte eindrucksvoll die ganze Bandbreite des Motorsports. Regen, trocknende Strecke, technische Defekte, intensive Zweikämpfe und permanente Veränderungen in der Tageswertung sorgten dafür, dass diese Klasse zu den abwechslungsreichsten und spannendsten des gesamten Rennwochenendes gehörte.

Tageswertung

1. Noah Lequeux – 65 Punkte

2. Dustin Schnelle – 47 Punkte

3. Yannick Ong – 46 Punkte

 

Klasse 4 – Supramatic & Big Bore

Honzak dominiert nach beeindruckender Aufholjagd

Die Klasse 4 war zahlenmäßig zwar klein besetzt, bot den Zuschauern dennoch eine beeindruckende Vorstellung. Vor allem Ondrej Honzak zeigte an diesem Wochenende Motorsport auf höchstem Niveau.

Im ersten Lauf erwischte Markus Dürr den besseren Start und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Über mehrere Runden kontrollierte er das Rennen und ließ keinen Angriff zu.

Doch von hinten arbeitete sich Honzak mit beeindruckendem Tempo immer weiter nach vorne. Nachdem er den Anschluss hergestellt hatte, ließ der Tscheche nicht lange auf den entscheidenden Angriff warten. Mit einem sauberen Überholmanöver übernahm er die Führung und setzte sich anschließend sogar deutlich von Dürr ab. Der Grundstein für einen souveränen Laufsieg war gelegt.

Zum zweiten Lauf trat Markus Dürr nach seinem Sturz aus dem gemeinsamen ersten Rennen mit der Klasse 2 nicht mehr an. Damit war der Weg für Honzak endgültig frei. Ohne ernsthafte Konkurrenz kontrollierte er das Geschehen von Beginn an und fuhr ungefährdet zu seinem zweiten Laufsieg des Tages.

Mit einer makellosen Bilanz von zwei Siegen aus zwei Rennen war Ondrej Honzak der dominierende Fahrer der Klasse 4 und unterstrich eindrucksvoll seine Klasse.

Tageswertung

1. Ondrej Honzak – 50 Punkte

Klasse 5 – Pitbike Stock by Scooter Attack

Gras setzt sich durch – Kaufmann fordert den Spitzenreiter bis zum Schluss

Die Klasse 5 – Pitbike Stock by Scooter Attack gehörte einmal mehr zu den ausgeglichensten Klassen des Wochenendes. Bereits im Qualifying zeichnete sich ab, dass sich der Tagessieg zwischen Michael Kaufmann und Henning Gras entscheiden würde. Beide Fahrer bewegten sich nahezu auf Augenhöhe und lieferten bereits in der Zeitenjagd ein erstes Kräftemessen.

Mit Manuel Harsch und Lars Weißensee standen zudem zwei weitere Fahrer bereit, die jederzeit in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen konnten. Besonders Weißensee hatte sich viel vorgenommen, musste seine Hoffnungen jedoch bereits vor dem ersten Rennen begraben. Ein technischer Defekt im Warm-up verhinderte seinen Start, wodurch sich das Feld an der Spitze früh auf drei Fahrer reduzierte.

Den ersten Lauf bestimmten Kaufmann und Gras nahezu nach Belieben. Beide setzten sich bereits in den ersten Runden vom restlichen Feld ab und lieferten sich ein sauberes, aber hochklassiges Duell um den Sieg. Immer wieder wechselte die Initiative, doch keiner der beiden konnte sich entscheidend absetzen.

Mit etwas Abstand folgte Manuel Harsch, der sich zwar sicher auf dem dritten Platz behauptete, das enorme Tempo der beiden Spitzenfahrer jedoch nicht ganz mitgehen konnte. Dahinter entwickelte sich ein ruhigeres Rennen, sodass sich die Podiumsplätze früh herauskristallisierten.

Zum zweiten Lauf kehrte Lars Weißensee zwar wieder ins Starterfeld zurück, doch auch diesmal verhinderten technische Probleme, dass er entscheidend in das Renngeschehen eingreifen konnte.

An der Spitze übernahm zunächst Michael Kaufmann die Führung. Doch bereits in der ersten Runde setzte Henning Gras zum Angriff an. Mit einem sauberen Überholmanöver schnappte er sich die Spitzenposition und erhöhte sofort das Tempo.

Zunächst entwickelte sich ein faszinierender Dreikampf. Gras, Kaufmann und Manuel Harsch trennten zeitweise nur wenige Zehntelsekunden. Runde für Runde fuhren die drei wie an einer Perlenschnur über den Kurs in Cheb und schenkten sich keinen Zentimeter.

Mit zunehmender Renndistanz musste Harsch dem hohen Tempo jedoch Tribut zollen. Während Gras und Kaufmann ihre Zeiten konstant auf Spitzenniveau hielten, verlor Harsch leicht den Anschluss und musste das Führungsduo ziehen lassen.

Damit entwickelte sich erneut das Duell, das sich bereits den gesamten Tag angedeutet hatte. Gras gegen Kaufmann.

Keiner der beiden Fahrer machte einen entscheidenden Fehler. Kaufmann setzte seinen Konkurrenten permanent unter Druck und suchte immer wieder nach einer Möglichkeit zum Angriff. Doch Henning Gras blieb ruhig, verteidigte seine Führung fehlerfrei und ließ seinem Verfolger keine entscheidende Lücke.

Nicht weniger spannend ging es auch im Verfolgerfeld zu. Dort entwickelte sich ein enger Dreikampf um den fünften Platz, bei dem bis zur Zielflagge um jede Position gekämpft wurde. Gerade diese Duelle unterstrichen einmal mehr die enorme Leistungsdichte innerhalb der Pitbike Stock Klasse.

Mit einem Laufsieg und einem zweiten Platz sicherte sich Henning Gras schließlich verdient die Tageswertung. Michael Kaufmann bestätigte mit zwei starken Rennen seine ausgezeichnete Form und belegte Rang zwei. Manuel Harsch überzeugte mit zwei konstanten Podiumsplätzen und komplettierte das Gesamtpodium.

Die Klasse 5 bot damit genau das, was die Zuschauer von der European Scooter Trophy erwarten dürfen: spannende Zweikämpfe, faire Überholmanöver und Motorsport auf höchstem Niveau. Gleichzeitig sammelten die Spitzenteams wichtige Punkte für die Meisterschaft, die vor dem Saisonfinale in Frankreich weiterhin völlig offen bleibt.

Tageswertung

1. Henning Gras  - 50 Punkte

2. Michael Kaufmann - 40 Punkte

3. Manuel Harsch – 32 Punkte

 

Klasse 6 – GP Open by NIBBI

Weißensee und Batsch liefern das Duell des Wochenendes

Wenn es am gesamten Rennwochenende eine Klasse gab, die die Zuschauer immer wieder an die Streckenbegrenzung lockte, dann war es die GP Open by NIBBI. Zwei Rennen, zwei hochklassige Duelle und zwei Fahrer, die sich über nahezu jede Runde hinweg nichts schenkten. Lars Weißensee und Johannes Batsch lieferten sich einen Meisterschaftskampf auf höchstem Niveau und machten eindrucksvoll deutlich, warum beide zu den absoluten Spitzenfahrern der European Scooter Trophy gehören.

Bereits vor dem ersten Lauf war klar, dass in der GP Open jeder einzelne Punkt entscheidend werden könnte. Beide Fahrer liegen auch in der Meisterschaft dicht beieinander und wussten genau, dass sich in Cheb wichtige Weichen für das Saisonfinale in Frankreich stellen würden.

Den besseren Start in den ersten Lauf erwischte Lars Weißensee, der sich sofort an die Spitze des Feldes setzte. Doch schon in den ersten Runden wurde deutlich, dass sich Johannes Batsch keineswegs mit Platz zwei zufriedengeben würde. Immer wieder setzte er seinen Kontrahenten unter Druck, blieb permanent in Schlagdistanz und suchte nach einer Möglichkeit zum Überholen.

Zwischenzeitlich gelang Batsch tatsächlich der Sprung an die Spitze. Doch Weißensee ließ sich davon nicht beeindrucken und antwortete unmittelbar mit einem Konter. Runde für Runde wechselte die Initiative zwischen den beiden Spitzenfahrern, ohne dass sich einer entscheidend absetzen konnte. Es entwickelte sich ein hochklassiges Duell, das die Zuschauer über die gesamte Renndistanz in seinen Bann zog.

Auch Nina Castellano präsentierte sich im ersten Lauf in hervorragender Form. Mit einer starken Anfangsphase schob sie sich zunächst sogar vor Johannes Batsch und machte deutlich, dass sie durchaus das Tempo der Spitzengruppe mitgehen konnte. Zeitweise deutete sich sogar ein Dreikampf um den Laufsieg an.

Doch mit zunehmender Renndistanz setzte sich Batsch wieder auf Rang zwei und nahm erneut die Verfolgung von Weißensee auf. Castellano hielt zunächst den Anschluss, musste jedoch akzeptieren, dass die beiden Führenden noch einmal zulegen konnten. Dennoch zeigte sie eine beeindruckende Leistung und komplettierte als Dritte das Podium.

Wer geglaubt hatte, der zweite Lauf würde etwas ruhiger verlaufen, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Erneut erwischte Lars Weißensee den besseren Start und führte das Feld in die erste Kurve. Wieder präsentierte sich Nina Castellano äußerst stark und konnte sich zunächst vor Johannes Batsch behaupten. Doch auch diesmal ließ sich Batsch nicht lange aufhalten. Mit zunehmender Renndistanz kämpfte er sich wieder auf den zweiten Platz zurück und machte sofort Jagd auf den Führenden.

Was folgte, war wohl das intensivste Duell des gesamten Rennwochenendes.

Runde für Runde lieferten sich Weißensee und Batsch einen faszinierenden Schlagabtausch. Jeder Angriff wurde gekontert, jede kleinste Lücke konsequent genutzt. Mehrfach wechselte die Führung, ohne dass sich einer der beiden entscheidend absetzen konnte. Für die Zuschauer war es Motorsport in seiner schönsten Form – fair, hart und jederzeit auf höchstem fahrerischem Niveau.

Für Nina Castellano endete das Rennen dagegen unglücklich. Ein technischer Defekt zwang sie zur vorzeitigen Aufgabe und beendete ihre Hoffnungen auf ein weiteres Podium. Damit reduzierte sich der Kampf um den Sieg erneut auf das Spitzenduo.

Bis in die letzte Runde blieb das Rennen völlig offen.

Johannes Batsch setzte Weißensee ununterbrochen unter Druck und wartete auf den einen entscheidenden Fehler. In der letzten Kurve wagte er schließlich den alles entscheidenden Angriff. Er bremste extrem spät an und versuchte, sich noch an Weißensee vorbeizuschieben. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte in den Reifenstapel und musste zusehen, wie Weißensee den Sieg über die Ziellinie rettete.

Trotz des Ausrutschers gelang es Batsch noch, sein Fahrzeug ins Ziel zu bringen und den zweiten Platz zu verteidigen. Von dem dramatischen Finale profitierte Eric van ’t Hof, der mit einer konstant starken Leistung Rang drei belegte und damit ein verdientes Podiumsergebnis einfuhr.

Mit zwei Laufsiegen sicherte sich Lars Weißensee verdient den Tagessieg in Cheb. Johannes Batsch überzeugte trotz des unglücklichen Finales mit zwei starken Rennen und belegte Rang zwei der Tageswertung. Eric van ’t Hof komplettierte das Podium.

Die GP Open zeigte einmal mehr, warum sie zu den spektakulärsten Klassen der European Scooter Trophy gehört. Zwei Fahrer kämpften über nahezu jede Runde Rad an Rad, während technische Defekte und mutige Überholmanöver bis zur letzten Kurve für Hochspannung sorgten. Gleichzeitig sorgte das Ergebnis dafür, dass auch der Meisterschaftskampf vor dem Saisonfinale in Frankreich weiterhin jede Menge Spannung verspricht.

Tageswertung

1. Lars Weißensee – 50 Punkte

2. Johannes Batsch – 40 Punkte

3. Eric van ’t Hof – 29 Punkte

 

Klasse 7 – Beginners by NIBBI

Emma Ehringer setzt ein deutliches Ausrufezeichen

Die Klasse 7 – Beginners by NIBBI steht für den Nachwuchs der European Scooter Trophy. Hier sammeln neue Fahrer ihre ersten Rennerfahrungen, lernen den fairen Zweikampf und entwickeln sich Schritt für Schritt weiter. Gerade deshalb ist diese Klasse für die Zukunft der Meisterschaft von besonderer Bedeutung. Und genau diese Zukunft präsentierte sich in Cheb einmal mehr von ihrer besten Seite.

Schon vom Start weg machte Emma Ehringer deutlich, dass der Sieg an diesem Wochenende nur über sie führen würde. Mit einem perfekten Start übernahm sie sofort die Führung und setzte sich bereits in den ersten Runden leicht vom restlichen Feld ab. Während sich hinter ihr die Verfolger noch sortierten, fuhr Ehringer konstant schnelle Rundenzeiten und ließ keinen Zweifel daran, dass sie das Rennen kontrollierte.

Mit jeder Runde wuchs ihr Vorsprung weiter an. Fehlerfrei, konzentriert und mit einer beeindruckenden Ruhe absolvierte sie ihr Rennen und ließ der Konkurrenz keine Möglichkeit, entscheidend näherzukommen. Damit unterstrich sie eindrucksvoll ihr fahrerisches Potenzial und empfahl sich für höhere Aufgaben innerhalb der European Scooter Trophy.

Hinter der souveränen Führenden entwickelte sich dagegen ein spannender Kampf um die weiteren Podestplätze. Marvin Delle behauptete zunächst den zweiten Rang, musste sich jedoch immer wieder den Angriffen von Adam Friedek erwehren. Friedek hielt den Abstand über weite Strecken konstant und wartete auf eine Gelegenheit, den entscheidenden Angriff zu setzen.

Doch Delle ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer fehlerfreien Vorstellung verteidigte er seine Position bis zur Zielflagge und sicherte sich verdient den zweiten Platz. Friedek komplettierte nach einer ebenfalls starken Leistung das Podium und durfte sich über einen gelungenen Auftritt freuen.

Auch dahinter zeigte sich einmal mehr die große Leistungsdichte der Beginners Klasse. Viele Fahrer lieferten sich faire Positionskämpfe und sammelten wichtige Erfahrungen unter Rennbedingungen. Gerade diese Duelle machen den besonderen Reiz der Nachwuchsklasse aus und bilden die Grundlage für die weitere Entwicklung der jungen Fahrerinnen und Fahrer.

Am Ende war der Sieg von Emma Ehringer jedoch nie ernsthaft gefährdet. Mit einer souveränen Vorstellung über die gesamte Renndistanz fuhr sie ungefährdet zum Laufsieg und setzte damit eines der deutlichsten Ausrufezeichen des Wochenendes. Für die Zuschauer war das Rennen zugleich ein Beweis dafür, dass in der Beginners Klasse bereits heute viele Talente unterwegs sind, die künftig auch in den höheren Klassen eine wichtige Rolle spielen können.

Tageswertung

1. Emma Ehringer – 25 Punkte

2. Marvin Delle – 20 Punkte

3. Adam Friedek – 16 Punkte

 

Klasse 8 – Endurance

Pumba Racing überzeugt mit Konstanz und Souveränität

Während in den Sprintklassen oftmals Zehntelsekunden über Sieg oder Niederlage entschieden, standen in der Klasse 8 – Endurance ganz andere Tugenden im Vordergrund. Über die mehrstündige Renndistanz waren nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem Konstanz, Zuverlässigkeit und eine fehlerfreie Teamarbeit gefragt. Fahrerwechsel, Tankstopps und die richtige Strategie konnten am Ende genauso entscheidend sein wie die schnellste Rundenzeit.

Von Beginn an übernahm Pumba Racing das Kommando. Das Team überzeugte mit konstant schnellen Rundenzeiten und einer nahezu fehlerfreien Vorstellung. Ohne größere Zwischenfälle arbeiteten sich die Fahrer Runde für Runde durch das Rennen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Auch AK Racing zeigte eine starke Leistung und hielt lange den Kontakt zur Spitze. Doch über die gesamte Distanz erwies sich Pumba Racing als das konstantere Team. Vier Runden Rückstand standen am Ende zu Buche, dennoch durfte sich AK Racing über einen verdienten zweiten Platz freuen.

Spannend blieb es auch im Kampf um Rang drei. MBH Racing überzeugte mit einer soliden und zuverlässigen Leistung und sicherte sich den letzten Podestplatz vor NIBBI Racing. Gerade im Langstreckensport zeigt sich immer wieder, dass nicht zwangsläufig das schnellste Team gewinnt, sondern dasjenige, das Fehler vermeidet und die Distanz ohne größere Probleme absolviert.

Mit insgesamt 137 Rennrunden setzte sich Pumba Racing schließlich souverän durch und unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen in der Endurance-Wertung.

Tageswertung

1. Pumba Racing – 137 Runden

2. AK Racing – 133 Runden

3. MBH Racing – 127 Runden

 

Klasse 9 – Endurance Split

Technik bringt noch einmal Spannung bis zur Zielflagge

Nicht weniger spannend verlief das Rennen der Endurance Split. Hier entwickelte sich zunächst alles nach Plan für das CL Racing Team, das von Beginn an ein beeindruckendes Tempo vorlegte und sich früh an die Spitze des Feldes setzte.

Mit konstant schnellen Runden und einer fehlerfreien Anfangsphase schien das Team einem ungefährdeten Sieg entgegenzufahren. Doch gerade im Langstreckensport ist ein Rennen erst mit der Zielflagge entschieden.

Im weiteren Rennverlauf machten verschiedene technische Probleme den Teams zu schaffen. Mehrere ungeplante Fahrer- und Fahrzeugwechsel kosteten wertvolle Zeit und sorgten dafür, dass der zunächst komfortable Vorsprung des CL Racing Teams immer weiter zusammenschmolz.

Davon profitierte vor allem Pitlane Cruiser 1. Runde für Runde arbeitete sich das Team näher an die Spitze heran und erhöhte den Druck auf den Führenden. Plötzlich war aus einem scheinbar sicheren Rennen ein echter Krimi geworden.

Bis in die Schlussphase blieb offen, ob CL Racing den Vorsprung würde verteidigen können. Doch trotz aller Schwierigkeiten behielt das Team die Nerven, brachte sein Fahrzeug sicher ins Ziel und rettete den Sieg mit einem Vorsprung von lediglich knapp 51 Sekunden über die Ziellinie.

Pitlane Cruiser 1 durfte sich nach einer beeindruckenden Aufholjagd über den zweiten Platz freuen. Das Podium komplettierte Pitlane Cruiser 2, das ebenfalls ein konstantes Rennen absolvierte und sich mit einer fehlerfreien Leistung den dritten Rang sicherte.

Gerade dieses Rennen zeigte einmal mehr eindrucksvoll, worauf es im Langstreckensport ankommt. Geschwindigkeit allein reicht nicht aus. Teamarbeit, Zuverlässigkeit, Strategie und ein Quäntchen Glück entscheiden oftmals erst in den letzten Rennminuten über Sieg oder Niederlage.

Tageswertung

1. CL Racing – 147 Runden

2. Pitlane Cruiser 1 – 147 Runden

3. Pitlane Cruiser 2 – 132 Runden




Ausblick – Zwei Highlights warten auf die EST-Familie

Mit dem vierten Lauf in Cheb ist die Saison endgültig auf der Zielgeraden angekommen. In einigen Klassen konnten sich die Favoriten zwar ein kleines Polster erarbeiten, doch zahlreiche Meisterschaftsentscheidungen sind weiterhin völlig offen. Umso größer ist die Vorfreude auf das große Saisonfinale in Frankreich, wo die letzten Punkte vergeben und die Meisterinnen und Meister der European Scooter Trophy 2026 gekürt werden.

Doch bevor dort die Titelentscheidungen fallen, wartet bereits das nächste Highlight auf die EST-Familie: das 12-Stunden-Rennen am Harz-Ring. Das Langstreckenrennen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Saisonhöhepunkt entwickelt und begeistert mit packenden Teamduellen, taktischen Entscheidungen und einer einzigartigen Atmosphäre bis tief in die Nacht.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Wer sich seinen Startplatz noch nicht gesichert hat, sollte nicht mehr lange warten. Die Nachfrage ist traditionell groß und die verfügbaren Plätze sind begrenzt.

Also: Team zusammenstellen, Roller vorbereiten und anmelden! Wir freuen uns auf ein weiteres unvergessliches Langstreckenrennen und anschließend auf ein spannendes Saisonfinale in Frankreich, bei dem die letzten Meisterschaftsentscheidungen fallen werden. Bis dahin gilt mehr denn je: Jeder Punkt zählt!

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