
Kurvenspaß und Fahrsicherheit mit deinem Roller oder deinem Moped sind untrennbar mit der Qualität deiner Bereifung verbunden. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Und ein regelmäßiger Check der Reifen vor der Fahrt – egal, ob du mit der Vespa zur Nordsee willst oder nur zur nächsten Eisdiele – ist nie verkehrt. Fangen wir gleich damit an:
Im Namen des Gesetzes brauchst du mindestens 1 mm Profiltiefe für Roller und Mopeds. Alles, was darunter liegt, musst du austauschen, sonst fehlt dir der Grip. Besser sind wenigstens 2 mm. Slicks gehören am besten auf die Rennstrecke. Und achte auch auf Risse, sprödes Gummi oder Fremdkörper im Reifen.
Deine Reifen sehen noch frisch und jugendlich aus und zeigen ordentlich Profil, obwohl sie schon dabei waren, seit du deinen Roller vor fünfzehn Jahren aus einer Scheune gerettet hast? Bitte austauschen! Die Gummimischung altert auch unsichtbar, und die Fahrsicherheit ist nicht mehr gegeben. Spätestens nach sechs bis acht Jahren solltest du deinem Zweirad neue Reifen gönnen.
Reifen mit Schlauch benötigen mehr Druck als schlauchlose Reifen, damit sie ihre Stabilität behalten. Schlauchlosreifen sind durch ihre besonderen Eigenschaften auch bei geringerem Druck noch stabil. Bei modernen Rollern oder Mopeds findest du die empfohlenen Werte im Serviceheft. Ansonsten gilt:
Wo finde ich die? Die richtige Größe steht im Handbuch deines Rollers, auf der Seitenwand des aktuellen Reifens oder manchmal am Rahmen (z. B. im Handschuhfach bei Vespas).
Beispiel: Klassische Vespas haben oft 10-Zoll-Reifen wie "3.50-10" oder "100/90-10". Die erste Zahl gibt die Breite (in Zoll oder mm), die zweite den Felgendurchmesser an.
Tipp: Halte dich an die Originalgröße, es sei denn, du willst bewusst eine andere fahren (z. B. breitere Reifen für Optik oder Stabilität – dann bitte Felgengröße checken!).
Bekannte Marken: Michelin, Pirelli, Heidenau, Continental, Sava, Mitas. Für klassische Vespas und Lambrettas sind z. B. Michelin S83 (Klassik-Look) oder Pirelli SL26 (sportliches Laufprofil) beliebt.
Qualität: Hochwertige Reifen bieten besseren Grip, eine längere Haltbarkeit (ca. 5.000–15.000 km) und Sicherheit, kosten aber mehr (30–60 € pro Reifen).
Tipp: Mit Billigreifen sparst du zwar zunächst beim Kauf, aber sie verschleißen schneller und können bei Nässe rutschen.
Wir haben ein umfangreiches Sortiment an Reifenmarken für Roller, die sowohl für klassische Modelle wie Vespa und Lambretta als auch für moderne Roller geeignet sind.
bgm pro: Unsere Eigenmarke, hergestellt in Deutschland (in Kooperation mit Heidenau). Bekannt für die Linien bgm Classic (retro Design, bis 150 km/h) und bgm Sport (sportlich, bis 180 km/h), erhältlich in TT (Tube Type) und TL (Tubeless) Varianten.
Heidenau: Deutsche Qualitätsreifen, die oft als Basis für bgm Reifen dienen. Sie bieten Modelle wie den Heidenau K58 oder K61, die für Grip und Langlebigkeit stehen.
Michelin: Premium-Marke mit Reifen wie dem Michelin S1 oder Pilot Street, die für exzellenten Nassgrip und Fahrkomfort bekannt sind.
Continental: Bietet Reifen wie den ContiGo oder KKS 10, die sich durch Stabilität und Vielseitigkeit auszeichnen.
Vee Rubber: Preisgünstige Option mit Modellen wie VRM-087 oder VRM-099.
Pirelli: Hochwertige Reifen wie der SL26 für sportliches Handling.
Mitas: Solide Allround-Reifen, früher bekannt als Sava.
Kenda: Budgetfreundliche und robuste Reifen für Roller.
IRC: Japanische Marke mit Fokus auf Grip und Performance.
Schwalbe: Rollerreifen wie der Schwalbe CX.